Sonntagsfreude.

Morgen geht für uns alle der Kindergarten-, Schul- und Arbeitsalltag wieder los.

Den letzten Feriensamstag nutzten wir gestern für einen Ausflug zu einem Färber- und Handwerkermarkt, der schon seit vielen Jahren in einem kleinen Dorf ganz in unserer Nähe stattfindet.

Schön war es – die Sonne schien, die Menschen waren offen und freundlich und ließen sich von der kreativen Atmosphäre anstecken. Ein paar wunderschön und liebevoll sanierte Höfe haben wir sehen dürfen und uns inspirieren lassen (Und uns immer mal wieder gefragt, wie es wohl bei uns in zehn Jahren aussieht?) Die Kinder waren begeistert von Steinmetzen, Webern, Korbflechtern und Puppenspielern und legten gern selbst mit Hand an.

Ein rundum schöner Tag und weil es heute schon den ganzen Tag regnet freue ich mich besonders für die engagierten Leute in diesem Dorf, dass das Fest gestern im Sonnenschein stattfinden konnte.

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Freiluftkonzert.

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Sonntagsfreude.

Eine unserer brütenden Hennen überrraschte uns am Sonntag mit sechs Küken. Ganz oben auf der Treppe zum Strohboden hatte sie ihr Nest und wir fragten uns schon, ob sie wohl ihre Jungen sicher von dort oben herunterführen könnte.

Sie hat’s geschafft und jetzt ist immer ein vielstimmiges Piepsen vom Misthaufen zu hören :-)

 

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Daheim.

Gestern mit dem Zug zurück aus dem Norden über Berlin.

In Berlin scheint’s (mal wieder) etliche S-Bahn-Baustellen zu geben. Jedenfalls drängten sich ab Spandau immer mehr Menschen in den Regionalexpress. Dementsprechend länger dauerte das Ein- und Aussteigen an den Stationen – und mein “Umsteigezeitfenster” am Hauptbahnhof schrumpfte von elf auf sechs Minuten…

Im Laufschritt von Gleis 12 zu Gleis 2 – und dort, am schon wartenden ICE, die Jungs vom Patenonkel in Empfang genommen. Feste Umarmungen, Einsteigen, Türen zu, kräftiges Winken und dann zwei Stunden ununterbrochene Begeisterungsberichte von zwei kleinen Landeiern in der Großstadt ;-)

Umsteigen in eine kleine Regionalbahn und eine halbe Stunde später erspähen wir den Papa (bzw. Liebsten) und die kleine Schwester (bzw. Tochter) auf dem Bahnsteig. Türen auf und die Jungs rennen in Papas Arme. Das Frühlingsmädchen schaut mich etwas verdutzt an, ruft dann laut “Mama!” und stürzt lachend in meine Arme.

Wieder zu Hause.

 

Urlaub, Tag 4 und 5.

Gestern mit den beiden Jungs Richtung Norden gefahren. In B die Jungs dem Patenonkel “überreicht” und dann ganz allein weitergefahren. Drei Tage besuche ich meine Mutter. Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit bin ich so lange ohne die Kinder. Während der Fahrt immer mal wieder ein suchender Blick hinter mich, ob auch alle Kinder da sind… ;-)

Ich genieße den Luxus, ein Buch aus der Hand zu legen, weil ich keine Lust mehr zum Lesen habe und nicht, weil eins der Kinder keine Lust mehr hat, mir beim Lesen zuzuschauen. Und so richtig dekadent wird’s, wenn ich mich mit meinem Buch in ein Café setze, mir Torte und Milchkaffee bestelle und einfach zwei Stunden lang “abtauche”.

Hach, so schön!

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Urlaub, Tag 3.

IMG_0057Im Sommer schon mal an den Winter denken.

Wir haben keinen eigenen Wald. Zum Heizen unserer zwei Öfen brauchen wir aber Holz. Im Wald unseres Nachbarn dürfen wir uns holen, was schief und krumm steht, schon tot ist oder von ihm nicht mitgenommen wurde (mit dünnen Stämmen gibt er sich nicht ab ;-) ) Eine tolle Sache für beide Seiten: Wir bekommen kostenlos Brennholz, er dafür einen “ordentlichen” Wald.