Sonntagsfreude.

Sich mit der Familie auf den Weg machen.

Aufstieg2Himbeer- und Brombeerblätter für unsere Teemischung sammeln.

HimbeerblätterSich freuen, denn hier stehen ab morgen unsere Neulinge, drei Bienenvölker.

Bienenplatz1Einen schönen Ausblick haben sie beim Ausfliegen.

Bienenplatz2Wunderbar, inmitten dieses Wachsens und Werdens zu sein.

Blüte SchlehdornBlüte Schlehdorn2Frühling1Frühling2[mehr Sonntagsfreuden gibt es wie immer bei Maria]

 

 

Ganz schön hart.

Morgens im Kindergarten. L.(4) sitzt beim Frühstück neben mir. Er schaut so vor sich hin, beißt in sein Brot und sagt zu mir:

“Manchmal kann das Leben auch hart sein, stimmt’s?!”

“Mhm. Wann findest Du das Leben denn hart?”

“Nein! Nicht Leben. KÄSE kann manchmal auch hart sein!”

[manche Dinge sind dann doch nicht so tiefschürfend, wie man denkt]

Nicht meine Welt.

Zwei Tage mit den Kollegen und noch dreißig anderen Erzieherinnen unseres Trägers unterwegs bei der Didacta in Stuttgart. Lange Busfahrten, Schlafen in einem Hostel, in dem nachts laut randaliert wurde, so dass die Polizei kommen musste. Straßenlärm. Und eine Baustelle direkt unter’m Fenster. Auch mal eine Erfahrung: mit der Chefin und drei anderen Kolleginnen ein Zimmer teilen – so mit wackeligen Doppelstockbetten und einem(!) Duschklo auf dem Gang für acht solcher Zimmer ;-) Eine dreht fast durch als sie mitkriegt, dass es im Hostel keinen Fön gibt (O-Ton: “So kann ich doch morgen nicht aus dem Zimmer gehen!”), ein paar machen sich nach einem 14-Stunden-Tag noch auf zum Shoppen, voller Vorfreude, als wenn’s zu Hause keine Läden gäbe.

Ach ja, und dann war da ja auch noch die Messe. Vier riesige Hallen voll mit Menschen . Und Ständen. Und Dingen zum Kaufen. Und kostenlosen Kugelschreibern (die erfahrenen Messebesucher erkannte man am Nachziehköfferchen, um all’ den kostenlosen Ramsch einzusacken).

Nee, muss ich alles nicht haben. Zu viel, zu laut, zu anstrengend.

Nach dem 30. Stand mit Kita- und Krippenzeug die Erkenntnis: Man kann aus jedem Pups ein pädagogisches Event machen. Und wenn’s nach den Anbietern geht, soll man das auch.

Will ich aber nicht.

Ich will nicht Knetsand kaufen, sondern mit den Kindern in echtem Matsch spielen. Überhaupt will ich die Kinder einfach mal in Ruhe spielen lassen, ohne mich ständig pädagogisch wertvoll einzumischen. Zum freien (oder gar von Erwachsenen unbeobachteten!) Spielen gibt es nämlich in Kitas kaum noch Raum (Und am Montag schleppen dann tausende Erzieher noch mehr Zeug von dieser Messe in ihre Kitas und machen diesen engen Raum noch kleiner…)

Nach unserem Frühstück im Hostel:

Erzieherfrühstück

Wenn’s nach dem Frühstück im Kindergarten so aussähe, gäb’s wohl mächtig Ärger für die Kinder.

 

Sonntagsfreude.

Das Leben auf unserem Hof wächst und gedeiht. Eine fruchtbare Woche war es – Nachwuchs gleich bei drei Tieren! Am Montag gab es Junge bei den Kaninchen. In der Nacht zu Donnerstag war es bei unserer ersten Ziege soweit, sie überraschte uns am Morgen mit einem Lämmchen. Und am Samstagmorgen dann kam ich in den Stall und fand die zweite Ziege mitten in der Geburt. Alles ging gut und sie hat nun zwei Zicklein.

Alle drei Böckchen trinken gut und springen schon fröhlich im Stall umher. Ich werde mich in den nächsten Wochen intensiv mit der Milchverarbeitung beschäftigen, damit ich vorbereitet bin, wenn es in ein paar Wochen mit dem richtigen Melken losgeht.

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