Vorstellungsgespräch gehabt. Und wenn alles läuft, wie wir uns das gedacht haben, fange ich im August an zu arbeiten. Also für Geld
Der Mann bleibt dann mit dem Frühlingsmädchen zu Hause und wird hoffentlich die Fußböden genauso schön sauber halten, wie ich (die Latte liegt also nicht allzu hoch). Und nebenher noch den einen oder anderen Euro als Wiederfreischaffender verdienen. Achja, umziehen werden wir ja auch noch im Sommer. Und Kinder in neue Schulen und Kindergarten eingewöhnen. Und…puh, ganz schön viel alles.
Ein bisschen bang ist mir schon, ob ich, ob wir das alles schaffe(n). Und wie es mir wohl mit “Kindern rund um die Uhr” – also privat und beruflich – so gehen wird. Andererseits freue ich mich auch darauf wieder anzuwenden, was ich vor mittlerweile fünf Jahren so alles studiert habe. Ich könnte eine religionspädagogische Zusatzausbildung machen. Und das Waldpädagogik-Profil der Kita mit einer anderen engagierten Erzieherin ausbauen. Dinge, auf die ich Lust habe. Also sollte ich es wohl einfach mal angehen und schauen, wie es läuft, statt schon im Voraus sämtliche Bedenken hin- und her zu wälzen. (Der Blick vom Arbeitsplatz in die Landschaft ist übrigens toll: Berge, Kirchturm, Kühe. Das fiel mir heute als erstes auf, als ich dort ankam – solche Blicke sind gut zum kurzen Krafttanken zwischendurch, finde ich).



