Daheim.

Gestern mit dem Zug zurück aus dem Norden über Berlin.

In Berlin scheint’s (mal wieder) etliche S-Bahn-Baustellen zu geben. Jedenfalls drängten sich ab Spandau immer mehr Menschen in den Regionalexpress. Dementsprechend länger dauerte das Ein- und Aussteigen an den Stationen – und mein “Umsteigezeitfenster” am Hauptbahnhof schrumpfte von elf auf sechs Minuten…

Im Laufschritt von Gleis 12 zu Gleis 2 – und dort, am schon wartenden ICE, die Jungs vom Patenonkel in Empfang genommen. Feste Umarmungen, Einsteigen, Türen zu, kräftiges Winken und dann zwei Stunden ununterbrochene Begeisterungsberichte von zwei kleinen Landeiern in der Großstadt ;-)

Umsteigen in eine kleine Regionalbahn und eine halbe Stunde später erspähen wir den Papa (bzw. Liebsten) und die kleine Schwester (bzw. Tochter) auf dem Bahnsteig. Türen auf und die Jungs rennen in Papas Arme. Das Frühlingsmädchen schaut mich etwas verdutzt an, ruft dann laut “Mama!” und stürzt lachend in meine Arme.

Wieder zu Hause.

 

Urlaub, Tag 4 und 5.

Gestern mit den beiden Jungs Richtung Norden gefahren. In B die Jungs dem Patenonkel “überreicht” und dann ganz allein weitergefahren. Drei Tage besuche ich meine Mutter. Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit bin ich so lange ohne die Kinder. Während der Fahrt immer mal wieder ein suchender Blick hinter mich, ob auch alle Kinder da sind… ;-)

Ich genieße den Luxus, ein Buch aus der Hand zu legen, weil ich keine Lust mehr zum Lesen habe und nicht, weil eins der Kinder keine Lust mehr hat, mir beim Lesen zuzuschauen. Und so richtig dekadent wird’s, wenn ich mich mit meinem Buch in ein Café setze, mir Torte und Milchkaffee bestelle und einfach zwei Stunden lang “abtauche”.

Hach, so schön!

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Urlaub, Tag 3.

IMG_0057Im Sommer schon mal an den Winter denken.

Wir haben keinen eigenen Wald. Zum Heizen unserer zwei Öfen brauchen wir aber Holz. Im Wald unseres Nachbarn dürfen wir uns holen, was schief und krumm steht, schon tot ist oder von ihm nicht mitgenommen wurde (mit dünnen Stämmen gibt er sich nicht ab ;-) ) Eine tolle Sache für beide Seiten: Wir bekommen kostenlos Brennholz, er dafür einen “ordentlichen” Wald.

Urlaub, Tag 1.

IMG_0026Blaubeeren pflücken in einem Wald ganz in der Nähe unseres Hofes. Vier Kinder, die nach den ersten Beeren keine Lust mehr zum Pflücken haben und stattdessen lieber durch den Wald stromern (und zwischendurch Beeren aus den Eimern stibitzen). Zwei Eltern, die konzentriert vor sich hin pflücken, bis die Rücken Aua rufen. Erstaunlich, wie wenige Beeren am Ende eines Nachmittags in den Eimern liegen… ;-)