Hier im blog ist es zur Zeit sehr ruhig – dementsprechend unruhig ist es hier im Realen.
Unser Mittlerer kämpft seit fast drei Monaten mit heftigen Verdauungsproblemen. Er kann nicht auf’s Klo, hat immer wieder Bauchweh. Wir wandern von einem Arzt zum nächsten, probieren seit Wochen verschiedenste Medikamente aus. Keine Süßigkeiten, kein Kakao, kein Weißmehl. Ohne Erfolg. Im Gegenteil – es scheint immer schlimmer zu werden. Mittlerweile geht gar nichts mehr von selbst – am Samstag abend war der Beste mit dem Mittleren in der Notaufnahme des KH. Einlauf. Dann wieder erhöhte Medikamentendosis und eine deadline: Wenn sich bis dahin “von allein” nichts tut, muss er stationär aufgenommen werden, um verschiedene Unteruchungen durchzuführen.
Wir sind mittlerweile mit unserem Latein am Ende. Man kann ein Kind ja schlecht zwingen, seinem Körper freien Lauf zu lassen, wenn es Angst vor Schmerzen hat. Es ist wie ein Teufelskreis, in dem sich die verschiedenen Faktoren gegenseitig bedingen und verstärken. Aber wie dort ausbrechen? Diese scheinbare, aus den Fugen geratene “Selbstverständlichkeit” bestimmt mittlerweile unser gesamtes Familienleben.
Ich bin ratlos. Und mache mir Sorgen, wie das alles weitergehen wird.


