Die Nächte sind derzeit sehr unruhig: Drei-, viermal wandere ich ins Zimmer der Jungs um wahlweise Toilettenbelgeitung, Bettdeckenzurechtrücker, Wasser- oder Kuscheltierreicher zu sein. Hinzu kommen meine eigenen schlaflosen Phasen, die sich meist an so ein nächtliches Aufstehen anschließen und gern auch mal bis kurz vor dem nächsten Gerufenwerden andauern – oft versinke ich gerade so im Schlaf, wenn es wieder aus dem Babyphon schallt: “Maaamaaa!” Da ist 5.20 Uhr definitiv zu früh. Seit einiger Zeit schon wacht der Lütte pünktlich um diese Zeit auf (manchmal auch erst 5:30 Uhr ;-) ), ruft nach mir, lässt sich nicht mehr in seinem Bett beruhigen, sondern will mit in mein Bett kuscheln.

Und da liegt er dann, rutscht immer näher an mich heran und drängelt mich dabei halb aus dem Bett, schnieft und schnauft, wälzt sich umher, streichelt mich zwischendurch mitten im Gesicht, erklärt mir flüsternd seine Liebe und auch wenn das alles irgendwie wirklich herzallerliebst ist – mir fehlt die letzte Stunde Schlaf der Nacht!

Denn wenn 6:30 Uhr der Wecker klingelt, bin ich irgendwie noch oder schon wieder so müde, dass ich den Tag über wie Falschgeld herumlaufe und nichts von dem schaffe, was ich mir vorgenommen habe… (wie das dann noch mit Baby werden soll, daran mag ich gerade gar nicht denken).