Das Geheimnis der Zahnfee.

Unser Vorschüler hat den ersten Wackelzahn.

Jeden Tag zeigt er mit Freude, dass der Zahn immer lockerer sitzt. Und im Kindergarten sind die Wackelzähne und die unvermeidliche Zahnfee natürlich auch Thema.

Heute dann dieses kleine Gespräch am Mittagstisch:

Kind: Mama, weißt Du, was die Zahnfee Jolina gebracht hat?

Ich: Nein, keine Ahnung… (insgeheim vermute ich allerdings ein Fahrrad oder zumindest ein Barbie-Schloss)

Kind: Ein Leberwurstbrot.

[ich muss sagen, ich hatte den Humor dieser Fee absolut unterschätzt]

Sonntagsfreude.

Heute, am letzten Ferientag, sitzen wieder alle vier Kinder am Frühstückstisch.

Die große Tochter hat die vergangene Woche bei ihrem Papa verbracht. Gestern abend kam sie strahlend und glücklich am Bahnhof an, sprudelte über beim Erzählen und als wir die Einfahrt zu unserem Hof hinabfuhren, sagte sie: “Schön, wieder zu Hause zu sein!”

IMG_0242[mehr Sonntagsfreuden wie immer bei Maria]

Friday Fives.

Inspiriert von buntraum, möchte ich mir am Freitag bewusst machen, wofür ich dankbar sein darf:

  1. Gesundung – nachdem ich Montag und Dienstag mit Fieber im Bett lag, bin ich dankbar, dass sich die Nebenhöhlen wieder gelichtet haben und der Husten locker ist. Die zwei Tage im Bett haben gut getan und viel zur Gesundung beigetragen (schafft man ja sonst nicht oft als Mutter, sich tagsüber einfach hinzulegen…)
  2. Spaziergang – ein nur ganz kurzer mit dem Frühlingsmädchen, aber mit ganz viel Sonne im Außen und Innen
  3. Neujahrskarte – der Mann hat sich wieder ganz viel Mühe gegeben und wir können nun den uns lieben Menschen einen bebilderten Gruß zum Neuen Jahr schicken
  4. Lesemomente – weil meine berufliche Situation gerade so schwer ist, suche ich Ermutigung auch in “fremden” Worten. Die kleinen Lesemomente, während die Kinder spielen, tun mir gut und stärken mich.
  5. die Jahreslosung“Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.” Diese Worte treffen mich gerade ganz tief und sie lassen in mir Hoffnung wachsen.

Auf dem Weg zur Krippe.

Heute vormittag waren wir unseren Weihnachtsbaum schlagen. Auf dem Heimweg im Auto rief es von hinten: “Mama, lass’ uns nach Hause laufen!” Also machten der fast Achtjährige und ich uns zu Fuß auf den Weg, während der Rest der Familie mit dem Baum nach Hause fuhr.

Hand in Hand, seine Chorlieder singend und vom Wind kräftig durchgepustet, wanderten wir nach Hause – wunderbar :-)

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Schwankender Boden.

Die letzten beiden Wochen waren sehr, sehr anstrengend.

Wenn man merkt, dass zwei Kolleginnen mobben – und man selbst Ziel dieser Intrigen ist – dann verletzt das sehr. Und was eigentlich noch schlimmer ist: Es verunsichert zutiefst. Ich liege nachts wache, hinterfrage mein professionelles Handeln, suche nach Punkten, wo die Vorwürfe, die mir (größtenteils hintenherum) gemacht werden, zutreffen – suche also irgendwie die Schuld bei mir. Dass da offenbar ganz viel Neid und Mißgunst dahinter stecken, weiß mein Kopf – meinem Bauch fällt es schwer, das anzunehmen (drei Kilo habe ich in den letzten Tagen verloren).

Ich bin froh, dass ich jetzt zwei Wochen zum Abstand gewinnen habe. Zeit, mich zu erden und zu leben, was wirklich wichtig ist. Zeit, mir meiner Selbst wieder sicherer zu werden.

Wie es im neuen Jahr weitergehen wird? Ich weiß es noch nicht. Das Problem wird sich nicht in Luft auflösen. Ich kann nur meine Einstellung dazu ändern, um mich nicht klein machen zu lassen.